Ich bekam in der letzten Zeit viele Nachrichten, mit der Frage,wie ich meine zweite Schwangerschaft erlebe. Gerade nach einer postnatalen Depression, die nach meiner ersten Schwangerschaft auftrat.
Daher schreibe ich heute einen Artikel über meine neusten Erfahrungen und Erkenntnisse über die letzten Monate.

 

Kinderwunsch

Mein Partner und Ich unterhielten uns im November 2018 über Nachwuchs und uns war Beiden klar: Wir wünschen uns ein Sommer-Mädchen. Ich erinnere mich an das Gespräch mit einem Lächeln auf den Lippen, als wäre es erst gestern gewesen.

Wir rechneten und stellten mit Erstaunen fest, dass es im nächsten Zyklus passieren sollte. Mit einem innigen Kuss und einer Umarmung erklärten wir “die Challenge” als eröffnet.

Spaß beim Sex gehört dazu

Ich finde wenn ihr als Paar den Wunsch habt ein Kind zu zeugen, solltet ihr das ganz ohne Stress tun. Denn Spaß beim Sex, Leidenschaft und die innige Nähe ist das Wichtigste überhaupt. Daher war mir von Anfang an klar, dass wir alles entspannt auf uns zukommen lassen. Sommer Mädchen hin oder her.

Visualisierung

Da wir uns seit einiger Zeit mit dem Thema Visualisierung und Meditation beschäftigen fiel es uns leicht entspannt zu bleiben. Wir hatten schon einiges durch gezielte Visualisierung in unser Leben gezogen. Ich stellte mir somit jeden Tag vor, wie unser Mädchen nächsten Sommer auf die Welt kam und setzte alle Emotionen in diese Vorstellung, die ich fühlen würde, wäre ich bereits schwanger. Es fühlte sich einfach wundervoll an.

Vielleicht denkst Du gerade, “welch ein Quatsch”. Das darfst Du auch. Denn jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. Nur weiß ich und bin mir sicher, dass du mit Deinen Gedanken Deine Welt formen kannst. Es ist alles andere als leicht “nicht im Kopf zu sein”, wie ich es nenne. Ich bin/war der Kopfmensch überhaupt und es kostet mich viel Anstrengung zu switchen, wenn ich mal wieder sehr mit dem Kopf denke und durch die Wand möchte.

Versuche loszulassen

Ich stellte es mir jeden Tag mindestens einmal vor und als ich nicht mehr daran dachte, fühlte ich mich irgendwie anders. Einen Wunsch haben ist das eine, “Loslassen” allerdings das andere. Als die Periode ausblieb kaufte ich einen Test, der negativ ausfiel und erzählte es am Abend meinem Partner. Wie fühlte ich mich? Definitiv anders, vielleicht ein klein wenig enttäuscht und im nächsten Moment voller Vorfreude auf den nächsten Monat.

Mein Mann schaute mich an und sagte: Auch wenn der Test negativ war habe ich das Gefühl Du bist schwanger. Seine Aussage lies mich nicht los und ich holte den Test heimlich aus dem Badeimer, um ihn zu  begutachten. Zwei dicke rosa Striche überraschten mich. Also fuhr ich los und kaufte zwei neue Schwangerschaftstests, einer davon digital. Es war ein Tag vor Weihnachten.

Unser schönstes Weihnachtsgeschenk

Ich erinnere mich noch ganz genau. Noah spielte in seinem Kinderzimmer, mein Schatz war kurz joggen und ich ging ins Bad, öffnete die Tests mit zittrigen Händen und war unheimlich aufgeregt.

Ich konnte es kaum glauben. Zwei rosa Striche und der digitale Test zeigte 3-4 Wochen an. Wow, mein Mann hatte wohl Recht gehabt und mein Gefühl hat mich genauso nicht getäuscht. Schon nächstes Jahr Weihnachten werden wir zu viert sein. Mir stiegen Tränen in die Augen, mein Mann kommt zur Tür rein und ich renne ihm freudig entgegen und teile ihm mit, dass wir ein Baby bekommen. Er schaute mich an und sagte: Ich weiß doch Schatz. Wir fielen uns in die Arme und küssten uns.

 

Unser zweites Wunder

Am liebsten möchte man es sofort in die ganze Welt hinaustragen. Unser zweites Wunder kommt im August zur Welt. Wir waren so glücklich und erzählten auch sofort Noah, dass er ein Geschwisterchen bekommt. Von Anfang an band ich ihn mit in die Schwangerschaft ein.

Ich habe schon mit vielen Eltern gesprochen und einige Bücher diesbezüglich gelesen. Und diese empfehlen meistens, dass Kinder unter zwei noch viel zu klein sind es zu verstehen. Unser Sohn ist da anders. Ich spreche schon sehr viel mit ihm seitdem er auf der Welt ist und bin der Meinung, dass das der richtige Weg ist. Allerdings darf das jeder für sich selbst herausfinden.

Noah freut sich sehr auf seine kleine Schwester und im nächsten Artikel gebe ich Dir noch ein paar Tipps an die Hand, wie Du Dein Kind auf den neuen Erdenbürger vorbereiten kannst inklusive Buchempfehlung.

 

 

Die ersten Symptome machen sich bemerkbar

Anfangs führte ich täglich ein Tagebuch darüber was sich körperlich veränderte. Was mir sofort auffiel war, dass sich mein Geruchssinn veränderte. Wir waren am Heiligabend in der Kirche und diese unterschiedlichen Gerüche von Parfüm und Schweiß machten mich fast wahnsinnig. Mir wurde davon speiübel und ich war froh als wir wieder zuhause waren.

Zudem wurde mir immer beim Autofahren übel, so dass ich oft rechts ranfahren musste. So richtig gingen  die Symptome dann Anfang Januar los mit starker Übelkeit den ganzen Tag über und Brustspannen. Mittlerweile hatte ich mit einigen Kollegen im Krankenhaus gesprochen, da ich nicht weiter in der Notaufnahme arbeiten konnte.

Da hörte ich solche Sätze wie: “Ist ja noch viel zu früh. Da ist es sowieso noch nicht sicher.”
“Die ersten zwölf Wochen kommt es oft zu Fehlgeburten.”
“Warte erstmal ab.”
Das sind dann solche Sätze, die Du als Schwangere alles andere als gerne hörst. Diese Sätze verunsicherten mich anfangs sehr und machten mir etwas Angst. Ich sprach mit meinem Mann und wir formulierten zu jedem Satz eine Affirmation, die ich mehrmals täglich las und dachte.

Affirmationen

Kurz erklärt bedeutet es etwas negatives positiv zu verändern. Affirmationen sind einfache, klare, positiv formulierte Sätze. Laut oder leise wiederholt ausgesprochen, dienen sie dazu, dass Unterbewusstsein mit neuen Informationen zu versorgen. Ziel ist es, mit ihrer Hilfe Blockaden zu lösen, störende und hindernde Gedankenstrukturen zu entfernen und neue positive, befreiende und inspirierende Gedankenmuster zu schaffen.

Hier meine Affirmationen zu folgenden Sätzen:

“Ist ja noch viel zu früh. Da ist es sowieso noch nicht sicher.”
Affirmation: Ich bin mir ganz sicher, dass mein Baby wie geplant gesund zur Welt kommt.

“Die ersten zwölf Wochen kommt es oft zu Fehlgeburten.”
Affirmation: In den ersten zwölf Wochen hüte ich mein Baby besonders, um es zu schützen und ihm zu ermöglichen, dass es gesund wächst.

“Warte erstmal ab.”
Affirmation: Ich bin mir sicher.

Diese Affirmationen gaben mir von Tag zu Tag ein sicheres Gefühl. Ich lege Dir ans Herz Dir positive Affirmationen zu formulieren, wenn Du Ängste, egal welcher Art spürst. Du kannst dies bei jedem Thema anwenden. Probiere es für Dich aus und Du wirst sehen was sich in ein paar Tagen verändern wird.

Mir hat es sehr geholfen Ängste jeglicher Art in den Griff zu bekommen. In meinem nächsten Artikel folgt dann die Fortsetzung, wie ich mit gewissen Dinge in der Schwangerschaft umgehe, ich gebe Dir einen Einblick in HypnoBirthing und viele Tipps, wie Dein Kind das neue Geschwisterchen begrüßt.

Ich freue mich sehr, wenn Du mir Deine Erfahrungen und Tipps via Email zukommen lässt. So können wir uns austauschen. Schreib mich gerne an: Nicole.Beautymom@gmail.com

Dir könnten folgende Artikel auch gefallen:

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *