Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst
-Dalai Lama-

Eines meiner Lieblingszitate.

Alltag und Stress

Was kannst Du tun, wenn es in Deinem Leben mal etwas hektischer und stressiger zugeht?
Ich erzähle Dir, wie es Dir gelingen kann innere Ruhe, Achtsamkeit und Entspannung in Deinen Alltag, in Dein Leben zu integrieren.

Ich habe mich in den letzten Monaten ausführlich mit dem Thema Entspannung, Meditation und “bewusst sein” befasst. Vor ein paar Jahren, als sich viele in meinem Freundeskreis zum Yoga anmeldeten und begeistert davon sprachen, dachte ich mir nur: Was ist denn das für ein Sch….!
Ich brauche das nicht. Fand es einfach mega langweilig und konnte so ganz und garnichts damit anfangen.

Heute weiss ich, dass es mir gerade damals als ich noch hundert Prozent in allen drei Schichten als Krankenschwester in einer Notaufnahme arbeitete viele Vorteile gebracht hätte. Entspannung ist nämlich sooo wichtig!

Meditation

Warum ich Meditieren anfange zu lieben? Warum es mein Leben verändert hat und wie Du lernen kannst zu meditieren möchte ich Dir in diesem Artikel auf jedenfall näherbringen. Wenn es eine Sache im Leben gibt, von der ich mir wünschen würde, dass ich sie viel früher begonnen hätte ist es das Meditieren. Es gibt nichts was mein Leben das letzte Jahr so verändert hat wie Ruhe! Ich bin viel ausgeglichener. Ich hätte früher nie geglaubt, dass das in irgend einer Art und Weise funktionieren kann.

Die Technik hat uns heutzutage unter Kontrolle

Ich bin jemand, der sich immer viele Gedanken um Gott und die Welt macht. In meinem Kopf war es nie ruhig. Dort spielten sich richtige Filme ab. Teilweise dachte ich an unwichtige Dinge. Ich konnte mich nie lange auf eine Sache konzentrieren, außer auf Sex natürlich! *Augenzwinker*
Ständig schweiften meine Gedanken ab und ich fühlte mich schnell gestresst.

Ich glaube ganz vielen von uns geht es so, dass wir bestimmte Dinge denken ohne das sie uns bewusst sind. Und oftmals sind es nicht gerade positive Gedanken, die wir haben. Unser Leben heute ist so schnelllebig. Hätten wir mal Zeit für uns, beschäftigen wir uns mit unserem Handy oder dem Internet. Das bewusste sich Zeit für sich zu nehmen wird immer seltener.

Was bewirkt Meditation?

Du richtest Deinen Blick von außen nach innen, du wirst Dir darüber bewusst, dass Du nicht die Gefühle und die Gedanken bist, sondern das Bewusstsein das diese beobachtet. Einfach still sein und nichts tun ist für viele eine große Herausforderung und garnicht so einfach.

Das Schöne an einer Meditation ist, dass du feststellst Beobachter der eigenen Gefühle und der eigenen Gedanken zu sein. In diesem Moment haben diese nicht mehr die Kraft über einen selbst. Ich merke an mir, wenn ich mal längere Zeit still da sitze, dass da nicht Ich sitze, sondern mein Körper. Den eigenen Körper beobachten zu können ist sowas von spannend.

Erste Schritte um einen Zugang zu mehr Achtsamkeit zu erlangen

Probier es einfach mal aus! Setz Dich auf ein Kissen und sitze zwanzig Minuten nur so da. Bei vielen Menschen, vielleicht auch bei Dir führt das zu erheblichem Widerstand. Viele finden das sehr unangenehm! Gib Dir Zeit um da reinzukommen. Erstmal musst Du lernen zu entspannen, um auf eine Ebene wie die Meditation zu kommen. Die meisten verspüren eine so große Angst sich auf eine Ebene zu begeben, in der sie sich nicht auskennen. Das Innere, dass tiefer geht als das was Du sonst an der Oberfläche wahrnimmst.

Wie gehst du beispielsweise mit unangenehmen Dingen um, die zu verarbeiten sind?
Meistens läuft man davon und wird immer wieder eingeholt. Daher rate ich Dir, Dich der Situation zu stellen.Finde deine Intuition. Lies dazu gerne meinen Beitrag “Bauch vs Kopf”. Das hilft Dir auf jedenfall gute intuitive Entscheidungen zu treffen!

Über Meditation kommst Du zu Deiner inneren Kraft und findest den Zugang zur Ruhe. Ich bin ein sehr sensibler und emotionaler Mensch. Durch das in mich gehen lerne ich, meinen Gedanken nicht ausgeliefert zu sein. Ich bin das Bewusstsein und kann es von außen betrachten. So wie die Wolken am Himmel vorbeiziehen, ziehen Gefühle und Gedanken vorbei. Ich allein kann entscheiden welches Gefühl ich leben möchte!

“Alles nur in meinem Kopf” – dieser Liedtext fällt mir dann immer ein. Summe gerade in diesem Moment die Melodie. Kennst Du das Lied?

Vielleicht kennst Du das auch, dass Deine Gedanken und Deine Gefühle so stark sind, dass sie einen starken Sog haben und Du ihnen voll und ganz ausgeliefert bist. Mediation beinhaltet, dass Du lernst aus solchen Gedanken auszusteigen. Du lernst über den Dingen zu stehen. Das Schöne ist zu lernen und bewusst auszuwählen, welche Gefühle du denn in Deinem Leben haben willst.

Meditation für Anfänger

Ich erzähle Dir, wie ich vor kurzem damit angefangen habe. Anfangs war all das sehr befremdlich für mich. Ich war nämlich fest davon überzeugt, dass das was ich denke auf jedenfall stimmt und was ich fühle ist wahr.

Im ersten Schritt geht es darum, dass Du Dich irgendwo ruhig hinsetzt, wo Du ungestört sein kannst, Deine Augen schließt und den Fokus von außen nach innen bringst. Verbinde Dich mit deinem Dritten Auge. Vielleicht hast Du davon schon mal gehört, dass das Dritte Auge zwischen der Stirn und den Augenbrauen sitzt. Als das dritte Auge bezeichnet man unsere energetische Verbindung zur Weisheit und Erkenntnis. Das Dritte Auge ist das sechste der sieben Hauptchakren des Menschen. Es wird auch Stirnchakra oder Ajna-Chakra (Ajna=wahrnehmen) genannt. Ist das Dritte Auge geöffnet, werden Intuition und Erkenntnisfähigkeit gestärkt und das Bewusstsein erweitert.

Führe  die Aufmerksamkeit zu Deinem Atem. Atme durch die Nase ein und aus, und stelle Dir vor , wie die Luft Deines Atems in Dein Stirnchakra hineinfließt. Wie fühlt es sich an? Es kann sein, dass Du ein leichtes Kribbeln oder Stechen an dem Punkt zwischen Deinen Augen spürst. Ein gutes Zeichen! Das heisst, dass anfängt Energie zu fließen. Beobachte wie Du Dich durch das bewusste Atmen mit Deinem Körper verbindest.

Meditation und Atemtechnik

Deine Atmung bringt dich immer ins Hier & Jetzt zurück. Hast Du schon mal beobachtet, dass unsere Gefühle sich meist in der Zukunft oder in der Vergangenheit befinden? Das interessante am Leben ist, dass wir im hier und jetzt sind. Wir fühlen uns gestresst, weil wir uns meist in der Zukunft oder Vergangenheit befinden. Achte ab heute mal darauf. Daher ist es unheimlich wichtig Atemtechniken zu erlernen, um mit Deinem Bewusstsein immer wieder ins hier und jetzt zurückzukehren.  Im Hier und Jetzt ist alles gut und du bist entspannt!

Sei achtsam beim Atmen, nimm wahr wie Dein Atem fließt, nimm wahr, dass beim Einatmen die Luft ein bisschen kälter ist als beim Ausatmen.
Wahrnehmen wie die Luft zu Deinem Atem wird, zu Deiner Lebensenergie. Atme ganz tief ein und wieder aus. Spürst Du diese Ruhe und diese Entspannung?

Bleibe immerzu bei Deinem Atem. Anfangs kommen so viele Gedanken. Wenn Du feststellst, Du warst gerade beim Einkauf, Termine, beim Partner, whatever … wahrnehmen, nicht bewerten, den Fokus zurück auf den Atem bringen. Setz Dich im ersten Monat täglich fünf bis zehn Minuten hin und konzentriere Dich auf Deinen Atem. Du lernst mentale Stärke, bewusst und frei zu entscheiden was Du die ganze Zeit denkst.

Wenn Du diese Übung beherrschst, dann kannst Du anfangen mit Meditation herumzuexperimentieren, Es gibt so viele unterschiedliche Meditationen. Finde das passende für Dich heraus. Du kannst nichts falsch machen. Mache Dir bewusst Gedanken und beobachte diese ohne zu bewerten.

Manchmal lache ich über mich, da ich einfach nicht ruhig werde. Oder ich denke, was wird mein nächster Gedanke sein? Dieser Moment zwischen den Gedanken ist die Ruhe. Höre Dir verschiedene Meditationen an und schau welche dir besonderes gut gefällt.

Resümee

Auch wenn Du gerade noch, so wie ich damals denkst, dass Du hiermit überhaupt nichts anfangen kannst geht es gerade darum einfach nur einmal offen zu sein. Die Entspannung und das in sich kehren ist etwas so wichtiges für unser Leben, da wir hierdurch nicht nur entspannen, sondern auch der Gesundheit etwas Gutes tun.

Ebenfalls wirst Du feststellen, dass es leichter ist als Du zunächst dachtest. Auch Inspirationen und Motivation wird durch die aktive Meditation enorm verstärkt, denn diese Ebene basiert fast ausschließlich bildlich in Deinem Kopf. Die Bilder die Du denkst werden zu den Worten  die Du sprichst. Diese Worte werden zu Deinen Taten welche Deinen Charakter formen. Wähle Deine Bilder mit Bedacht, denn Du kannst Dein Leben damit in jegliche Richtung bewegen.

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