Möchtest Du mehr Achtsamkeit und Gelassenheit in Dein Leben bringen?

In meiner Komfortzone, in der es sich so vertraut und kuschlig warm anfühlt. Da möchte ich am liebsten bleiben. Das Neue wirkt bedrohlich auf mich, ich kann Fehler machen, etwas verlieren und mich blamieren.

Allerdings habe ich vor einiger Zeit verstanden, dass es für die eigene Entwicklung unheimlich wichtig ist die Komfortzone zu verlassen und neue Erfahrungen zu machen. Du lernst Dich selbst anders kennen und da draußen gibt es eine Menge Abenteuer zu erleben. Du kannst mir glauben, es lohnt sich! Den perfekten Zeitpunkt gibt es nie. Niemals! Wenn Du darauf wartest, dann kannst Du lange warten.

 

Ein kleines Fallbeispiel für Dich

Stelle Dir mal einen Sänger vor, der am Abend das erste Mal seinen neuen Song vorstellt. Er ist wahrscheinlich unheimlich aufgeregt.

Klar, er hat lange geprobt, der Text sitzt und der perfekte Tag für die Premiere wird nie passend sein. Du kannst immer noch einmal üben, etwas umschreiben, noch ausgeschlafener sein oder Dich noch besser fühlen als heute.

Irgendwas ist doch immer! Dinge, die uns abhalten sind nicht im Außen, auch wenn es häufig so wirkt, sondern vor allem bei uns im Inneren. Ich selbst kenne es von mir, wenn ich vorhabe ein neues Projekt zu starten.

Ich bin voller Freude und Neugier, auf der anderen Seite gibt es eine Form von Unsicherheit und Lampenfieber. “Wird es den anderen gefallen?”

Ich habe mir schon lange vorgenommen, die Gedanken und Gefühle anzunehmen. Also demnach nicht so wichtig zu nehmen. Wie schon gesagt, gibt es nie den perfekten Zeitpunkt. Es geht immer um das Hier und Jetzt!

Wenn Du die Aufgabe, die Du hast annimmst, geht alles viel leichter

Diese Sorgen und Fragen in unserem Kopf, sind eine Form uns von unserem Vorhaben abzuhalten und uns in unserer Komfortzone zu lassen. Damit Du kein Risiko eingehst und die Gefahr zu scheitern. Oder oder oder …

Wann fangen wir damit an mehr Sport zu treiben?
Heute noch, morgen vielleicht oder nächste Woche
Na, wer kennt das?

Wann fangen wir an uns beruflich weiterzuentwickeln?
Wenn wir eigentlich schon eine ganze Weile unzufrieden sind?
Heute noch oder lieber im nächsten Monat?

Wir Menschen sind nun mal krasse Gewohnheitstiere und wollen am liebsten alles beim Alten lassen. Damit kennen wir uns aus. Bekannte Probleme sind leichter, als unbekannte Probleme.

Mein erster wichtiger Tipp für Dich

Fang an!
Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt. Er wird nicht kommen, auch wenn Du noch so kreativ bist dir Dinge zu überlegen, die erst noch passieren müssen, bevor Du anfängst.
Gerade als ich diesen Satz schrieb, musste ich lächeln. Ich könnte ein ganzes Buch über
“die besten Ausreden in jeder Situation” veröffentlichen. 🙂

Wenn dies der Fall ist, sei Dir darüber bewusst, dass dich der innere Schweinehund versucht auszutricksen. Er will Dich mit aller Macht in Deiner Komfortzone festhalten.

Um zum Beispiel mit dem Joggen anzufangen, brauchst Du keine besonderen Laufschuhe. Um mit dem Meditieren zu beginnen, brauchst Du nicht zwingend eine Buddha-Figur.

 

Glaubenssätze

Wichtiger dagegen ist es zu verstehen, was einen wirklich in diesem Moment abhält. Meistens sind es tausende Glaubenssätze.

Es geht meist garnicht um die Turnschuhe, sondern ist es die Angst davor was andere über einen sagen. Oder Andere hören einen beim Joggen “japsen”, weil Du eben noch nicht so fit bist.

Oder sind es ganz eigene Erwartungen, denen Du nicht gerecht wirst.
Dann war es das meist mit dem Vorsatz regelmäßig Sport zu treiben!
Ich denke Du weisst ganz genau was ich meine.

Veränderungen machen einem Angst und Du reagierst mit Unsicherheit

Ich denke, dass es sehr wichtig ist, die eigenen Widerstände in sich zu erkennen.

Ganz klar haben sie alle ihre Berechtigung. Oftmals fragst du Dich, ob es genau das ist was Du Dir vorstellst oder auch befürchtest.

Lass Dich nicht von Dingen abhalten, die Dir wichtig sind. Es sind oft nicht die naheliegenden Dinge, die schiefgehen, sondern die Dinge, an die Du sehr wahrscheinlich noch garnicht gedacht hast.

Mein zweiter Tipp an Dich

Sei ruhig mal etwas mutiger und lass Dich nicht durch Deine negativen Gedanken einschränken. Klar, Dinge können schiefgehen. Das macht Dir dann noch mehr Angst. Wenn Du in Zukunft so denkst, wirst Du garnichts mehr machen. Deine Komfortzone wird somit immer kleiner.

Wenn wir achtsam leben möchten, geht es darum zu sich selbst eine starke Verbindung aufzubauen, sich besser kennenzulernen, hören was einem selbst wichtig ist, was Du brauchst, welche Ängste und Sorgen es gibt, aber auch welche Bedürfnisse Du hast und was einem Kraft gibt und einen motiviert.

Denk daran. Fehler können jederzeit passieren und sind ganz normal. Sie gehören zum Leben und Lernen dazu. Fehler sind auch ein Teil deines Veränderungsprozesses. Damit meine ich, dass es anders läuft als Du es Dir vorher vorgestellt oder gewünscht hast.

Wenn Du mit dem Meditieren anfängst, finde ich es anfangs unheimlich schwer an NICHTS zu denken. Das schaffen die wenigen. Plötzlich kommen einem immer irgendwelche Gedanken in den Sinn. Auch Menschen, die schon seit vielen Jahren meditieren passiert das.

Wichtig ist es, egal was du machst durchzuhalten und immer weiterzumachen. Stelle nie Deine Handlungen infrage, sondern sehe es spielerisch und experimentiere.

Wenn Du Angst vor Fehlern hast, dann sind es meist Deine eigenen Erwartungen und Du gerätst unter Erfolgsdruck.
“Erfolg bedeutet einmal mehr aufgestanden zu sein”  -chin. Sprichwort-

 

Mein Lieblingszitat dazu: Aufstehen, Hinfallen, Krone richten, Weitergehen

 

 

Lies Dir  die Chroniken von Menschen durch, die Du bewunderst

Du liest wie diese Persönlichkeiten gescheitert sind und wie oft etwas nicht geklappt hat. Wir nehmen häufig nur den Erfolg wahr und nicht den Weg, den jemand gegangen ist.

 

 

Mein dritter Tipp an Dich

Entwickle ein freundschaftliches Verhältnis und positiven Umgang
zum Thema “Scheitern”. Das Wichtigste ist, dass wir überhaupt etwas tun, in Aktion treten, aktiv werden und positiv denken.

 

Die vierte Message

Tue alles dafür, damit sich Deine Katastrophengedanken als falsch herausstellen. Erkenne Deine negativen Glaubenssätze und lass Dich auf keinen Fall von ihnen blockieren.

Handle auf die beste Art und Weise. Wenn etwas schiefgeht, ziehe immer das positive daraus und sei ehrlich zu Dir selbst.
Du darfst auch mal niedergeschlagen sein. Nur löse Dich ziemlich schnell von Selbstzweifeln, Unsicherheiten und gestalte die Dinge, die Dir am Herzen liegen.

Resümee

Gestalte Dein Leben. Der Bereich ausserhalb Deiner Komfortzone ist riesig. Du kannst viel über Dich selbst lernen, über die Welt erfahren und Dich jeden Tag weiterentwickeln. Ausserhalb Deiner Komfortzone warten große Abenteuer auf Dich.

Was mir oft auffällt ist, dass wir uns zu viel mit anderen vergleichen.
Wir sollten uns nicht so sehr mit anderen Menschen vergleichen. Wie wäre es denn, wenn wir jeden Tag ein bisschen besser sind als gestern? Stolz darauf zu sein, wenn du Dich ein Stück aus Deiner Komfortzone herausgetraut hast.

 

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2 comments

Reply

Vielen Dank für deinen schönen Text. Hat mich sehr getroffen und zum nachdenken angeregt danke nochmals 😀

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Vielen Dank für dein positives Feedback! 🙂 Das freut mich sehr. Solltest du mal einen Themenwunsch haben, schreib mir gerne eine Email. Liebe Grüße Nicole

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